Kategorie: Blog

  • Pressemitteilung: „Solidarität statt Hetze!“ – Demonstration am 30.08.

    Pressemitteilung: „Solidarität statt Hetze!“ – Demonstration am 30.08.

    Das Netzwerk Dortmund Solidarisch ruft auf zur Demonstration „Solidarität statt Hetze!“ am 30.08.2025. Anlässlich der Kommunalwahl in Dortmund am 14.09. haben über 30 erstunterzeichnende Initiativen und Organisationen aus der Dortmunder Zivilgesellschaft den Appell veröffentlicht, gemeinsam gegen rechte Hetze und für eine solidarische Gesellschaft auf die Straße zu gehen. Die Demonstration startet um 12 Uhr am Platz der Deutschen Einheit (Südausgang Hauptbahnhof) und wird durch die Dortmunder Innenstadt laufen.

    „Es steht zu befürchten, dass die AfD bei der Kommunalwahl deutlich an Stimmen gewinnen wird“, sagt Kim Schmidt von der Autonomen Antifa 170. Die AfD richtet sich in ihrem Wahlkampf in Dortmund insbesondere an Jungwähler*innen. „Das werden wir nicht hinnehmen. Eine Partei, die rassistisch gegen unsere Nachbar*innen hetzt und deren Kandidat*innen offen mit dem Nationalsozialismus kokettieren, ist mit unserer Vorstellung eines solidarischen Miteinanders in Dortmund unvereinbar“, so Schmidt weiter.

    Das Netzwerk Dortmund Solidarisch setzt sich für eine solidarische und vielfältige Zivilgesellschaft ein. „Wir kämpfen in Gewerkschaften für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, organisieren Kultur- und Stadtteilzentren, verlangen eine angemessene Infrastruktur in unseren Vierteln, vom Schwimmbad bis zur Verkehrsplanung“, sagt Annette Giese, Bezirksvorsitzende von ver.di Westfalen. „Die AfD bekämpft all das. Wir fordern die demokratischen Parteien dazu auf, sich klar von der AfD zu distanzieren und stattdessen den Bedürfnissen und Forderungen der Zivilgesellschaft nachzukommen.“

    „Für unsere Kinder und Kindeskinder müssen wir in einem solidarischen Miteinander und für ein demokratisches, buntes, tolerantes und diverses Dortmund auf die Straße gehen,“ sagt Brigitte Christiansen von den OMAs gegen Rechts. Das tun wir gemeinsam mit vielen außerparlamentarischen Initiativen, die sich einmischen, ihre Forderungen deutlich machen und sich gegen die Angriffe der Rechten auf unsere Gesellschaft stellen. Rechts wählen und die Demokratie abschaffen zu wollen, ist keine Alternative.“ Viele dieser Gruppen kommen in einer Zeitung zur Kommunalwahl zu Wort, die Dortmund Solidarisch Mitte August veröffentlicht. Alle Aktionen und mehr Infos zu der Zeitung sind auf der Homepage dortmund-solidarisch.de zu finden.

    Zum Aufruf „Solidarität statt Hetze!“

    Mitunterzeichnen? Mail an info@dortmund-solidarisch.de

  • Solidarität statt Hetze!

    Solidarität statt Hetze!

    Aufruf zur Demonstration am 30.08.2025 – um 12:00 Uhr auf dem Platz der deutschen Einheit – anlässlich der Kommunalwahl in Dortmund.

    Am 14. September 2025 werden in Dortmund der Stadtrat, die Bezirksvertretungen, die Vertretenden im Ruhrparlament des RVR und die Integrationsräte gewählt. Die Wahlen entscheiden, welche Parteien in diesen Gremien wie viel Macht erhalten. Das Netzwerk Dortmund Solidarisch ruft im Vorfeld der Wahl zu einer Demo für die solidarische Gesellschaft und gegen rechte Hetze auf.

    Auch bei der Kommunalwahl kündigt sich eine Entwicklung an, die seit Jahren in der Bundespolitik zu beobachten ist und seit Anfang 2025 an Fahrt und Bedrohlichkeit gewonnen hat. Einer faschistischen Partei, der AfD, gelingt es zunehmend, die gesellschaftlich vorhandenen Ressentiments, den Rassismus und den Hass auf Menschen, die sich nicht in ihr reaktionäres Gesellschaftsbild einfügen wollen, in Wahlstimmen umzuwandeln. Auch in Dortmund erhoffen sich die rechten Hetzer*innen Stimmgewinne und weitere Sitze in den Stadtparlamenten. Ihr Programm ist die Vertreibung unserer Nachbar*innen, unserer Mitschüler*innen und Arbeitskolleg*innen nach rassistischen Kriterien, das formuliert ihr Spitzenkandidat genau so.

    Wir werden uns gemeinsam dieser bedrohlichen Entwicklung entgegenstellen. Wir wollen das gute Leben für alle und die AfD ist aktuell die größte Bedrohung auf dem Weg dahin. Wir stellen ihr unsere Solidarität entgegen.

    Wir kämpfen in Gewerkschaften für besser Löhne und Arbeitsbedingungen, organisieren Kultur- und Stadtteilzentren, stehen ein für die Rechte von Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, nichtbinären, trans und agender Personen, widersprechen rassistische Hetze und verlangen eine angemessene Infrastruktur in unseren Vierteln, vom Schwimmbad bis zur Verkehrsplanung. Wir sind der Teil der solidarischen Gesellschaft.

    Unsere Anliegen werden wir zwei Wochen vor der Kommunalwahl in Dortmund auf die Straße bringen. Wir lassen uns nicht täuschen von denen, die uns gegen unsere Mitmenschen aufhetzen wollen. Wir widersprechen denen, die abwiegeln und gleichzeitig den Schulterschluss mit den Faschist*innen suchen. Unsere Demonstration ist kein Wahlkampf für eine Partei – Wer sich unseren Standpunkten anschließen will, ist willkommen

    • Wir stehen solidarisch zusammen gegen Rassismus und Antisemitismus. 
    • Wir fordern ein klares Bekenntnis aller Parteien zum Ausschluss der AfD. Keine gemeinsamen Auftritte, Podien o.ä.
    • Wir kämpfen für für die solidarische Gesellschaft und fordern die notwendige Infrastruktur.

    30.08.2025 – 12:00 Uhr
    Platz der deutschen Einheit
    (Südausgang Dortmund Hbf)

    Unterzeichnende

    Mitunterzeichnen? Mail an info@dortmund-solidarisch.de

    • Anarchistische Gruppe Dortmund
    • Atelierhaus Alter Kiosk
    • Autonome Antifa 170
    • Autonome Antifa Kamen
    • ballspiel.vereint! e.V.
    • bierschinken.net Webzine
    • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Dortmund
    • Bündnis Tag der Solidarität – Kein Schlussstrich
    • BürgerEnergie Dortmund eG 
    • Care Revolution Dortmund
    • Die Linke Dortmund
    • Erinnern verändern Dortmund
    • Face2Face – Selbstorganisierte Wohnungslosenhilfe
    • Feministisches Kollektiv Dortmund
    • Feministisches Mütterkollektiv
    • Forum gegen Rassismus Campus Dortmund 
    • freilicht.nord
    • Fridays For Future Dortmund
    • GRÜNE JUGEND Dortmund
    • Initiative für Nachhaltigkeit e.V. 
    • Jusos Dortmund
    • Klimabündnis Dortmund
    • latscher.in
    • Naturfreund:innen Dortmund Nord
    • Naturfreunde Dortmund Kreuzviertel 
    • Naturfreunde Jugend Dortmund
    • Naturfreunde Jugend NRW
    • Nordpol
    • Offenes Treffen gegen Rechts Dortmund
    • Offenes Zentrum
    • Omas gegen Rechts Dortmund
    • Radio Nordpol
    • Schlafen statt Strafen
    • SDS TU Dortmund
    • SJD – Die Falken Dortmund
    • Solidaritätskreis Justice 4 Mouhamed
    • SPD-Unterbezirk Dortmund
    • Tierrechtsgruppe Ruhrgebiet
    • Trans Action Dortmund
    • Velokitchen Dortmund
    • ver.di Westfalen
    • Verkehrsclub Deutschland (VCD) Kreisverband Dortmund-Unna

    Sowie

    • Ulrich Sander,  Mitglied des Bundesausschusses der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten
  • 600 Menschen fordern das Verbot der AfD

    600 Menschen fordern das Verbot der AfD

    Am Sonntag sind in Dortmund bis zu 600 Menschen auf die Straße gegangen, um das Verbot der AfD zu fordern. 

    Die Demonstration war Teil eines bundesweiten Aktionstages, bei dem in über 50 Städten Demonstrationen unter dem Motto „AfD-Verbot Jetzt“ stattfanden. „Das Verbot der AfD kann nur ein Baustein im Kampf gegen das Erstarken der Rechten im Land sein“, betont Kim Schmidt von der Autonomen Antifa 170, die Teil der Initiative ist. „Es ist das Mindeste, dass endlich die Zuständigen Rückrat zeigen und sich dem Kampf gegen die AfD anschließen.“

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  • „AfD Verbot Jetzt!“ ist das Mindeste!

    „AfD Verbot Jetzt!“ ist das Mindeste!

    Aufruf zur Demonstration am 11.05.2025 in Dortmund

    Am Freitag, den 02.05.2025 verkündet der Verfassungsschutz, was wir seit Jahren wissen: Die AfD ist „gesichert rechtsextrem“. Nicht nur in Teilen, nicht nur als Verdachtsfall – nein: in ihrer Gesamtheit. Obwohl die Einstufung inhaltlich wenig überraschend ist, unterstreicht sie dennoch den Ernst der Lage: wir haben es mit einer neofaschistischen Massenbewegung zu tun. Sie bildet die größte Oppositionspartei im Bundestag.

    Soweit musste es erst kommen, bis sich die Schützer:innen der Verfassung zu dieser Einschätzung durchringen konnten. Sie kommt sehr spät. Jahrelang haben Medien und staatliche Institutionen der AfD auf ihrem Weg nach ganz rechts den roten Teppich ausgerollt und sind dabei gleichzeitig von dieser ausgenutzt worden. Die Demokratie erodiert: Noch im Januar war eine Mehrheit im Bundestag nicht bereit, das offensichtliche anzuerkennen und ließ den Antrag auf ein Verbotsverfahren der nunmehr gekürten Rechtsextremisten in den Ausschüssen versauern.

    Aber wichtiger als die Frage, warum bisher nicht genug passierte, ist die Frage, was nun passiert.

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  • Heraus zum 1. Mai

    Heraus zum 1. Mai

    Aufruf von Dortmund Solidarisch

    Rechtsradikale Bewegungen erleben weltweit eine Renaissance. Anstatt dieser Entwicklung entschieden entgegenzutreten, reichen Teile der selbsternannten „Mitte der Gesellschaft“ den aufkommenden Rechtsradikalen die Hand. Noch vor der Bundestagswahl brachte der zukünftige Bundeskanzler Friedrich Merz für eine gemeinsame Abstimmung mit der AfD die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP nahezu geschlossen hinter sich. Der als zukünftiger Fraktions-Chef der Unionsparteien gehandelte Jens Spahn möchte derweil die sogenannte „Brandmauer“ zu den Rechtsradikalen gleich vollständig einreißen und diese damit endgültig parlamentarisch und gesellschaftlich normalisieren. Trotz der fehlenden Distanz zur AfD geht die CDU als Wahlsieger aus den Bundestagswahlen hervor.

    Eine der Ursachen dieses gesellschaftlichen Rechtsrucks liegt in den enttäuschten Hoffnungen an Wohlstand und Gleichheit in der Gesellschaft. Viele Menschen merken, dass sie den Klassenaufstieg auch in der nächsten Generation nicht schaffen werden. Das eigentlich wohlsituierte Bürgertum hat Angst vor einer Deklassierung und dem Verlust von Eigentum und Status. Statistisch lässt sich das kapitalistische Missverhältnis anhand der Eigentumsverteilung ablesen: In Deutschland besitzen einige wenige tausend Superreiche fast ein Viertel des deutschen Gesamtvermögens. Dem gegenüber steht eine nahezu eigentumslose Mehrheitsgesellschaft. Dass sich dieser Trend wohl mit der neuen Regierungskoalition fortsetzen wird, lassen der Koalitionsvertrag und die kürzlich bekannt gewordene Liste der CDU Minister:innen erwarten. Geschenke für Unternehmen stehen z.B. mehr Sanktionen für Arbeitssuchende und einer fehlenden Erhöhung des Mindeslohns gegenüber.

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  • Der parlamentarische Rechtsruck ist ein Angriff auf die aktive Zivilgesellschaft

    Der parlamentarische Rechtsruck ist ein Angriff auf die aktive Zivilgesellschaft

    Dies ist auch ein Spendenaufruf

    Das gemeinsame Abstimmen von CDU/CSU-Fraktion und FDP-Fraktion im Bundestag ist nicht das einzige Zeichen für den Rechtsruck in den Parlamenten. Unmittelbar nach der Wahl legt die Unionsfraktion unter Friedrich Merz nach und organisiert den Angriff auf die kritische Zivilgesellschaft und stellt suggestive Fragen über 15 Organisationen, die Kritik am Schulterschluss von Union und AfD geübt hatten. Unter Neonazis und in der radikalen Rechten existieren schon seit langem Verschwörungserzählungen über angebliche Zahlungen eines „Demogeldes“ für Antifaschist:innen. Eine Erzählung die suggeriert, dass der Protest gegen Nazis und Antisemitismus von staatlich finanzierten Marionetten inszeniert wird. Auf diesen Zug springen die Unionsparteien und die FDP mit öffentlichen Drohungen und parlamentarischen Anfragen nun auf.

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  • Pressemitteilung: Vom Nordmarkt zum Rathaus: Demonstration zieht am Wahlabend durch die Dortmunder Innenstadt

    Pressemitteilung: Vom Nordmarkt zum Rathaus: Demonstration zieht am Wahlabend durch die Dortmunder Innenstadt

    Zu einer erneuten Demonstration unter dem Motto „Solidarität statt Hetze“ ruft die Initiative „Dortmund Solidarisch“ am Sonntag Abend, 23. Februar nach Schluss der Wahllokale auf. Die Initiative bekräftigt ihre Forderungen nach einer offenen Gesellschaft und gegen die AfD. Beginn der Demonstration ist um 19:30 Uhr auf dem Nordmarkt.

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  • Gegen den Rechtsruck! Solidarität statt Hetze nach der Bundestagswahl!

    Gegen den Rechtsruck! Solidarität statt Hetze nach der Bundestagswahl!

    Kommt am 23.02.2025 um 19:30 Uhr zur Demo vom Nordmarkt zum Rathaus!

    Am 23.02.2025 wird der deutsche Bundestag gewählt. In den vergangenen Monaten haben die Debatten rund um Migration und Sicherheit nahezu alle anderen politischen Themen in den Hintergrund gerückt. Am 29. Januar mussten wir erleben, dass die CDU/CSU-Fraktion gemeinsam mit den kalkulierten Stimmen der AfD einen Antrag durch den Bundestag gebracht hat, der weitreichende Einschränkungen in der Asyl- und Migrationspolitik fordert.

    Bereits einen Tag später sind in Dortmund über 5.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen diesen Schulterschluss von Konservativen und Rechten zu protestieren. Gemeinsam mit über 60 Aufrufenden haben wir uns in den darauffolgenden Wochen unter dem Label „Dortmund Solidarisch“ zusammengetan, um deutlich zu machen: Nicht geflüchtete Menschen bedrohen unsere Gesellschaft, sondern diejenigen, die Hass und Hetze verbreiten und extrem rechten Parteien wie der AfD den Weg bereiten. Wir fordern eine solidarische Gesellschaft, in der alle Menschen frei und selbstbestimmt leben und teilhaben können.

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  • Vielen Dank für eure Unterstützung!

    Vielen Dank für eure Unterstützung!

    Am Samstag waren wir mit über 4000 Menschen in Dortmund auf der Straße, um für Solidarität statt Hetze einzustehen. Wir waren damit ein kleiner Teil der über 500.000 Menschen, die allein an diesem Wochenende gegen den Rechtsruck auf die Straße gegangen sind – seit Anfang der aktuellen Protestwelle waren es mehr als 1,5 Millionen Menschen. 

    Wir, der Orgakreis von Dortmund Solidarisch, möchten uns bei euch für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ihr habt in kurzer Zeit in euren Organisationen unseren Aufruf besprochen und unterstützt, habt eure Netzwerke aktiviert, um Menschen von der Demonstration zu berichten und wart mit uns vor Ort, um eure Haltung auf die Straße zu tragen. 

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  • Große Demonstration für Solidarität statt Hetze in der Dortmunder Innenstadt

    Große Demonstration für Solidarität statt Hetze in der Dortmunder Innenstadt

    Etwa 4-5000 Menschen versammelten sich am Samstag in Dortmund auf dem Ostenhellweg gegen den Rechtsruck und für eine solidarische Gesellschaft. Aufgerufen hatte die Initiative „Dortmund Solidarisch“, deren Aufruf sich knapp 60 Gruppen und Personen aus Dormtund und Umgebung angeschlossen haben.

    In einem bunten Zug bewegte sich die Demonstration einmal rund um die Reinoldikirche und dann über Kampstraße und Wall bis zum Friedensplatz. Viele Teilnehmende hatten Schilder mitgebracht, auf denen vor der Kooperation der CDU mit der AfD gewarnt wurde. In einem eigenen Kinderblock der Naturfreundejugend forderten Kinder und Familien „Kinderrechte statt rechte Menschen“.

    Viele Demonstrant:innen von hinten Fotografiert. Ein Schild mit der Aufschrift "Nein Patrick die AfD ist keine Alternative"

    Auch eine Reihe von Redner:innen machte deutlich, dass sie die Hetze gegen Migrant:innen, die von weiten Teilen des Parteienspektrums aufgegriffen wird, verurteilen. „Sie wollen, dass wir Angst vor Geflüchteten haben. Aber was uns bedroht, sind Sozialkürzungen, reaktionäre Gesellschaftspolitik und Nazis, die Jagd auf Andersdenkende machen“, stellt Kim Schmidt von der Initiative Dortmund Solidarisch klar. „In Dortmund sind in drei Wochen fünf obdachlose Menschen an Kälte und mangelnder medizinischer Versorgung gestorben. Beinahe täglich bringt irgendwo in Deutschland ein Mann seine Partner:in um. Die rassistische Hetze soll übertünchen, dass gegen diese Probleme in dieser Gesellschaft zu wenig getan wird.“

    „Wir bedanken uns bei allen Menschen, die am Donnerstag und heute mit uns auf der Straße waren“, schließt die Sprecherin. „Wir rufen dazu auf, sich auch in den nächsten Wochen an den Protesten zu beteiligen, z.B. am 14.02. in Bochum und am Wahltag bei der Aktion „Wahlrunde“ der Kulturzentren in der Dortmunder Nordstadt.“

    Quellequelle: Credits @Friedrich Kraft